Öffentliche Infos über städtische Bauvorhaben  

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Erstellt am : 05-10-2015 | Von : Klaus | Unter : Allgemein

Die Schnittstelle zwischen Planung und Realisierung eines Projektes ist immer der Bürger. An ihm führt kein Weg vorbei, da es schließlich um seinen eigenen Lebensraum geht. Damit spielt man nicht. Diese Erkenntnis scheint sich langsam aber sicher auch bei denjenigen durchzusetzen, welcher über öffentliche Bauvorhaben zu entscheiden haben. Um diese Lücke zu schließen, muss auf die betroffenen Bürger möglichst umfänglich eingegangen werden.
Ein solches Angebot an Informationen ist mittlerweile auch ohne gesteigerten personellen Aufwand möglich. Mitunter reicht es sogar aus, ein benutzerfreundliches Touch Infoterminal im Rathaus> aufzustellen, um den Bürgern das Gefühl zu geben, dass sie wissen, was in ihrer Stadt geschieht, jetzt und in Zukunft. Dank umfangreicher Vernetzung ist eine schnelle Aktualisierung gegeben, welche der Betrachter auf Anschauungsmaterial in direkter Umgebung übertragen kann. In unserem Fall kann es sich hierbei z.B. um einen großen Stadtplan handeln, welcher hinter dem Infoterminal angebracht wurde.

Es ist schließlich eine Sache Informationen zu erhalten, aber eine völlig andere, diese auch einordnen oder verorten zu können. Das Kiosksystem schick den Betrachter dabei auf eine interaktive Reise, deren Route durch denselben festgelegt wird. Dieses vereinfachte Abrufen von Informationen erklärt Zusammenhänge immer auf die gewünschte Weise, indem es Daten nicht nur in Form von Texten preisgibt, sondern auch als interaktive Karte darstellt, auf denen Referenzpunkte mit Bildern oder Videos bereit stehen.

Natürlich können dadurch nicht immer alle Frage beantwortet werden. Vielmehr ist es ein Angebot, um die richtigen Fragen zu stellen. Dies war bisher der entscheidende Nachteil für Bürger, deren Umgebung ihnen am Herzen liegt. Im Zweifelsfall führt eine Unterinformation nämlich nicht zu begründetem Protest, sondern zu übersteigerten Befürchtungen, die der Realität nicht immer entsprechen müssen. Zustimmung entsteht nicht durch bewusste Abwesenheit der direkt Betroffenen, sondern durch kompetente Beteiligung.        

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